„Was ist denn jetzt wieder in Borg los?“



ASTERIX IN BORG – Jetzt sind die echten Verantwortlichen da

Satire – reale Namen, reale Ämter, erfundene Handlung

In der Römischen Villa Borg beginnen die Ferien.

Bogenschießen. Speerwerfen. Töpfern. Mosaike. Römisches Kochen.

Obelix ist begeistert.

Bis Asterix sagt:

„Obelix, wir sind in Deutschland.“

Obelix: „Na und?“

Asterix: „Hier wird nicht einfach ein Speer geworfen.“

In diesem Moment kommt Ralf Uhlenbruch, Bürgermeister der Gemeinde Perl, über den Hof.

Asterix: „Herr Bürgermeister, darf Obelix jetzt werfen?“

Uhlenbruch schaut zum Speer.

Dann zu Obelix.

Dann wieder zum Speer.

„Ich bin Bürgermeister. Nicht lebensmüde.“

Obelix: „Das war keine Antwort.“


Kurze Zeit später erreicht die Angelegenheit Merzig.

Daniela Schlegel-Friedrich, Landrätin des Landkreises Merzig-Wadern, bekommt die Akte „Speer Borg“.

Sie schlägt sie auf.

Seite 1: Speer.

Seite 2: Obelix.

Sie schließt die Akte wieder.

„Zurück nach Perl.“


Doch inzwischen hat jemand Saarbrücken informiert.

Anke Rehlinger, Ministerpräsidentin des Saarlandes, hört von der Sache.

„Was ist denn jetzt wieder in Borg los?“

Antwort:

„Ein Gallier möchte einen Speer werfen.“

„Und dafür ruft ihr die Staatskanzlei an?“

„Der Gallier heißt Obelix.“

Kurze Pause.

„Wie weit kann der werfen?“

„Luxemburg wäre theoretisch möglich.“

Jetzt wird es europäisch.


Schengen liegt schließlich praktisch vor der Haustür.

Asterix schlägt deshalb vor:

„Wir erklären den Speer einfach zum grenzüberschreitenden europäischen Kulturprojekt.“

Plötzlich sind alle begeistert.

Förderfähig!

Interregional!

Historisch!

Europäisch!

Nachhaltig!

Obelix versteht nichts mehr.

„Darf ich jetzt werfen?“

„Noch nicht. Der Förderantrag fehlt.“


Am Abend sitzt Obelix in der Villa Borg.

Kein Speer wurde geworfen.

Aber es existieren inzwischen:

eine kommunale Stellungnahme,

eine Kreisakte,

eine saarländische Projektidee

und ein Konzept für grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Obelix schaut Asterix an:

„Früher haben wir einfach die Römer verhauen.“

Asterix nickt.

„Ja. Damals war die Verwaltung noch übersichtlicher.“

Fortsetzung folgt:
„Obelix beantragt einen Hinkelstein-Kreisverkehr für Borg“

WICHTIGER SATIREHINWEIS:
Ralf Uhlenbruch, Daniela Schlegel-Friedrich und Anke Rehlinger sind reale öffentliche Personen. Ihre Ämter sind real. Die dargestellten Gespräche, Reaktionen, Akten, Entscheidungen und Ereignisse dieser Geschichte sind dagegen frei erfunden und dienen ausschließlich der Satire.

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