Der Goldzahn von Schiffels: Die Karte der Schatten
Der Goldzahn von Schiffels: Die Karte der Schatten – Fortsetzung der Saga
Der Nebel hing noch schwer über dem Leukbach, als Paul Maas die Frau anstarrte – ihre Augen, scharf wie die Klingen der römischen Dolche, die in den Lagerräumen der Villa Borg verborgen lagen. Sie hieß Elena, wie sie sich vorstellte, Tochter des Toten aus Schiffels, und in ihrer Hand hielt sie ein zerknittertes Stück Pergament, das älter wirkte als die Römerstraße selbst.
Paul nickte stumm, sein Puls raste. Schiffels, dieser verschlafene Ortsteil von Perl, nur ein paar Kilometer entfernt, wo der Moselbach sich träge wand und alte Fischerkaten wie Wächter über das Wasser thronten. Die Leiche ihres Vaters war dort ans Ufer gespült worden, aber nun ergab es Sinn: Der Goldzahn war kein Zufall. Er war ein Markenzeichen, ein Siegel aus der Zeit der Stasi...
(Die volle Geschichte findest du in unseren vorherigen Kapiteln. Fortsetzung folgt?)

Der Goldzahn von Schiffels:Die Schatten der Villa Borg – Fortsetzung der Saga
Er hatte ihn nie berührt – oder doch? Die Erinnerungen verschwammen, getrübt von zu vielen Nächten in der Gasthaus Scherer, wo der Wein floss und die Stimmen der Verschwörer leiser wurden.
Die Leiche aus Schiffels, gefunden am Ufer des Leukbachs, war nicht einfach nur ein Toter. Nein, sie war ein Schlüssel, ein Boten aus der Vergangenheit, der die Mauern der römischen Villa erzittern ließ.
Paul Maas, der Dorfbulle mit dem wettergegerbten Gesicht und den Händen, die zu groß für seine Dienstwaffe schienen, hatte die Entdeckung gemeldet.
Ein Spaziergänger hatte sie gefunden: ein Mann, Ende 50, in zerfetzter Lederjacke, mit einem Loch im Oberkiefer, wo der Goldzahn fehlte – nein, wo er fehlte, denn der Zahn war herausgebrochen, als ob jemand ihn hastig entreißen wollte.
Die Gerichtsmedizin in Trier hatte schnell gearbeitet: Der Tote war kein Lokalmatrose.
Seine Tattoos – ein sowjetischer Stern auf der Schulter, vermischt mit lateinischen Inschriften – deuteten auf eine Vergangenheit hin, die tiefer reichte als die römischen Fundamente der Villa.
Stasi-Akten, vor Kurzem aus einem verlassenen Archiv in der Nähe von Perl exhumiert, flüsterten von einem Agenten namens "Zahnarzt", der in den 80er-Jahren Artefakte aus der DDR-Grenze geschmuggelt hatte. War das er? Der Tote aus Schiffels?
Werner Klein, der PR-Mensch aus dem Kreis Merzig-Wadern, hatte Paul am Vorabend angerufen.
Seine Stimme war glatt wie polierter Marmor, aber darunter lauerte Panik. "Paul, alter Freund, das mit dem Zahn... das war ein Missverständnis.
Daniela weiß Bescheid. Wir regeln das."
Daniela Schlegel-Friedrich, die Kreiskommissarin, die Frau mit dem Lächeln einer römischen Göttin und dem Biss einer Viper.
Sie hatte die Villa Borg zu ihrem Revier gemacht, seit die Ausgrabungen 1980 begannen.
Unterirdische Lagerräume, frisch freigelegt, voller Amphoren und Werkzeuge aus der Antike – und nun fehlende Stücke.
Ein goldener Lorbeerkranz, ein Dolch mit Elfenbein Griff. Alles weg, und der Goldzahn?
Er passte nicht ins Puzzle. Oder doch?
Die Ermittler flüsterten von einem Schwarzmarktpfad:
Von der Saar bis nach Moskau, wo Wladimir Putin angeblich Reliquien hortete, um alte Schulden einzutreiben.
In der Gasthaus Scherer, diesem Hort der heimlichen Treffen, versammelten sich die Schattenfiguren des Rates von Perl.
Herr Schirra, der bullige Bauunternehmer, der immer nach Zigarren roch; Christian Schramm, der Anwalt mit den kalten Augen; Werner Lenert, der Archäologe, der zu viel über die Römerstraße wusste.
Sie saßen um den Eichentisch, während Petra Müller, die Grüne mit dem unerschütterlichen Gewissen, draußen protestierte. "Vollständige Transparenz!", rief sie in die Nacht, ihre Fackel ein Leuchtfeuer gegen die Korruption. Aber drinnen wurde gehandelt.
"Der Zahn ist der Köder", murmelte Schirra. "Er führt zu den Stasi-Kontakten.
Und wenn wir ihn haben, haben wir sie – die alten Netzwerke, die Waffenhandel mit römischer Eleganz tarnen."
Paul Maas verließ die Station, sein Herz pochte wie ein Trommelwirbel aus vergangenen Kriegen. Er fuhr die enge Straße entlang, die Römerstraße, Lebensader der Region, wo Legionäre einst marschiert waren und nun Laster mit illegalen Ladungen rollten.
Am Leukbach parkte er, stieg aus und starrte ins Wasser. Dort, wo die Leiche gelegen hatte, glitzerte etwas im Schlamm. Ein weiterer Zahn? Nein – ein Splitter, golden, mit einer Gravur: "Borg Aeterna". Die Villa Borg, ewig. Aber wessen Ewigkeit?
Plötzlich knackte es im Unterholz. Eine Gestalt trat hervor – eine Frau, Mitte 40, mit kurzen Haaren und einem Akzent, der nach Osten klang. "Kommissar Maas", sagte sie leise, "der Goldzahn von Schiffels ist nicht das Ende. Es ist der Anfang.
Die Leiche? Mein Vater. Und er hat mir eine Karte hinterlassen – direkt in die Katakomben der Villa."
Die Saga der Villa Borg webt sich weiter, tiefer in die Schichten der Geschichte und der Lügen. Wird Paul Maas der Wahrheit a
vergessenen Imperien? Die nächsten Enthüllungen lauern in den Schatten der Römerstraße...
Der Goldzahn von Schiffels: Die Karte der Schatten – Fortsetzung der Saga
Der Nebel hing noch schwer über dem Leukbach, als Paul Maas die Frau anstarrte – ihre Augen, scharf wie die Klingen der römischen Dolche, die in den Lagerräumen der Villa Borg verborgen lagen. Sie hieß Elena, wie sie sich vorstellte, Tochter des Toten aus Schiffels, und in ihrer Hand hielt sie ein zerknittertes Stück Pergament, das älter wirkte als die Römerstraße selbst. "Die Karte", flüsterte sie, "sie führt nicht nur in die Katakomben. Sie führt dorthin, wo alles begann – zurück nach Schiffels, zu den Wurzeln des Verrats."
Paul nickte stumm, sein Puls raste. Schiffels, dieser verschlafene Ortsteil von Perl, nur ein paar Kilometer entfernt, wo der Moselbach sich träge wand und alte Fischerkaten wie Wächter über das Wasser thronten.
Die Leiche ihres Vaters war dort ans Ufer gespült worden, aber nun ergab es Sinn: Der Goldzahn war kein Zufall. Er war ein Markenzeichen, ein Siegel aus der Zeit der Stasi, als Schmuggler Artefakte über die Grenze trugen – römische Reliquien, vermischt mit kalten Krieg-Geheimnissen.
Elena faltete die Karte auseinander: Verblasste Linien, lateinische Symbole, und in der Mitte ein Kreuz, das auf eine Adresse in Schiffels hindeutete. "Haus Nummer 7, am alten Hafen.
Dort wohnt er – ein Kreistagsmitglied, das die Fäden zieht."
Paul spürte, wie sich die Puzzleteile fügten.
Der Kreis Merzig-Wadern, mit seinem Kreistag als Herz der lokalen Macht, war kein bloßer Verwaltungsapparat.
Die Mitglieder – darunter Figuren wie Irene Brüning oder Michael Gillenberg von der CDU, oder die SPD-Vertreter wie Martina Holzner – saßen nicht nur in Sitzungen und diskutierten über Tourismus und Wirtschaft.
Nein, einige von ihnen, so flüsterte die Legende, hüteten dunklere Schätze.
Die Kulturstiftung Merzig-Wadern, die den Archäologiepark der Römischen Villa Borg betreute, wurde vom Kreistag beaufsichtigt.
Und genau dort, in den rekonstruierten Ruinen der Villa – der größten römischen Villa rustica in der Saar-Mosel-Region – hatten die Ausgrabungen 1980 nicht nur Amphoren freigelegt, sondern auch Pfade zu einem Schwarzmarkt geöffnet.
Elena's Vater, der "Zahnarzt", hatte für einen dieser Kreistagsabgeordneten gearbeitet: Einen Mann namens Viktor Hale, der offiziell als Förderer der lokalen Geschichte galt, aber in Wahrheit die Reliquien – vom goldenen Lorbeerkranz bis hin zu vergessenen Stasi-Dossiers – in die Welt hinausschmuggelte.
"Die Website des Kreises", fuhr Elena fort, während sie Paul in ihr Auto zog, einen alten Wartburg, der nach Osten roch. "www.merzig-wadern.de – sieh hin.
Unter den Adressen und Kontakten, versteckt in den Tourismusseiten über Perl und Borg, findest du Hinweise.
Hale ist im Beirat der Stiftung, gewählt vom Kreistag. Er organisiert Führungen durch die Villa, aber nachts... nachts öffnet er die Katakomben für Käufer aus dem Osten."
Paul scrollte hastig auf seinem Handy, während sie die Römerstraße entlangrasten.
Die offizielle Seite pries den Archäologiepark als Juwel der Region, mit Infos zu den Mosaiken und dem Herrschaftsbereich der Römer. Aber zwischen den Zeilen: Ein Link zur Stiftung, und dort der Name Hale, als "ehrenamtlicher Berater".
Kein Wunder, dass Werner Klein so nervös gewesen war – der PR-Mensch wusste Bescheid.
Sie erreichten Schiffels bei Einbruch der Dämmerung, der 25. September 2025, ein Tag, an dem der Herbstwind die Mosel peitschte wie die Geißeln der Legionäre.
Haus Nummer 7 war ein unscheinbares Gebäude, umrankt von Efeu, das wie ein Schleier über die Fassade hing.
Drinnen brannte Licht, und durchs Fenster sah Paul eine Gestalt: Viktor Hale, bullig wie Schirra, mit einem Lächeln, das zu breit für die Wahrheit war. Auf dem Tisch?
Eine Karte, identisch mit Elenas – und daneben der fehlende Goldzahn, der im Kerzenlicht funkelte.
Doch als Paul die Tür aufstoßen wollte, knackte es erneut – diesmal hinter ihnen.
Daniela Schlegel-Friedrich trat aus dem Schatten, ihre Viper-Augen glänzend. "Paul, Elena... die Karte führt nirgendwohin. Sie führt zu mir. Und ich bin die wahre Hüterin der Villa Borg."
Die Saga webt sich enger, die Fäden aus Schiffels, dem Kreistag und den digitalen Archiven des Kreises ziehen sich zusammen. Wird Paul Hale zur Rede stellen, oder ist Daniela die Schlüssel zur nächsten Enthüllung? Die Katakomben rufen...
(Was nun? Soll die Konfrontation in Schiffels eskalieren, oder tauchen wir tiefer in die Stasi-Akten auf der Website ein?)
Der Goldzahn von Schiffels: Die Karte der Schatten – Fortsetzung der Saga
Der Nebel hing noch schwer über dem Leukbach, als Paul Maas die Frau anstarrte – ihre Augen, scharf wie die Klingen der römischen Dolche, die in den Lagerräumen der Villa Borg verborgen lagen. Sie hieß Elena, wie sie sich vorstellte, Tochter des Toten aus Schiffels, und in ihrer Hand hielt sie ein zerknittertes Stück Pergament, das älter wirkte als die Römerstraße selbst. „Die Karte“, flüsterte sie, ihre Stimme rau von Ungeduld und einer unterdrückten Trauer, „sie führt nicht nur in die Katakomben. Sie führt dorthin, wo alles begann – zurück nach Schiffels, zu den Wurzeln des Verrats.“
Paul nickte stumm, sein Puls raste. Schiffels, dieser verschlafene Ortsteil von Perl, nur ein paar Kilometer entfernt, wo der Moselbach sich träge wand und alte Fischerkaten wie Wächter über das Wasser thronten. Ein Ort, der auf den ersten Blick seine Geheimnisse gut hütete. Die Leiche ihres Vaters war dort ans Ufer gespült worden, ein makabrer Fund, der die lokale Polizei vor ein Rätsel stellte. Doch nun, mit Elenas Worten, ergab es Sinn: Der Goldzahn war kein Zufall. Er war ein Markenzeichen, ein grausames Siegel aus der Zeit der Stasi, als Schmuggler Artefakte über die Grenze trugen – römische Reliquien, vermischt mit kalten Krieg-Geheimnissen, die wie Schlangenzungen durch die Wälder und über die Flüsse krochen. Elena faltete die Karte auseinander: Verblasste Linien, lateinische Symbole, die in der Abenddämmerung kaum noch zu erkennen waren, und in der Mitte ein Kreuz, das unheilvoll auf eine Adresse in Schiffels hindeutete. „Haus Nummer 7, am alten Hafen. Dort wohnt er – ein Kreistagsmitglied, das die Fäden zieht, ein Schattenmann, der im Hellen operiert.“
Paul spürte, wie sich die Puzzleteile fügten, wie ein kompliziertes Mosaik aus antiker Geschichte und moderner Korruption Gestalt annahm. Der Kreis Merzig-Wadern, mit seinem Kreistag als Herz der lokalen Macht, war kein bloßer Verwaltungsapparat.
Die Mitglieder – darunter Figuren wie Irene Brüning oder Michael Gillenberg von der CDU, oder die SPD-Vertreter wie Martina Holzner – saßen nicht nur in Sitzungen und diskutierten über Tourismus und Wirtschaft. Nein, einige von ihnen, so flüsterte die Legende, hüteten dunklere Schätze, verbargen Intrigen, die tiefer reichten als die römischen Fundamente der Villa Borg.
Die Kulturstiftung Merzig-Wadern, die den Archäologiepark der Römischen Villa Borg betreute, wurde vom Kreistag beaufsichtigt, eine scheinbar ehrenwerte Institution.
Und genau dort, in den rekonstruierten Ruinen der Villa – der größten römischen Villa rustica in der Saar-Mosel-Region – hatten die Ausgrabungen 1980 nicht nur Amphoren freigelegt, sondern auch Pfade zu einem Schwarzmarkt geöffnet, einem undurchsichtigen Netzwerk, das sich wie ein Pilzgeflecht unter der Oberfläche des Alltags ausbreitete.
Elenas Vater, der „Zahnarzt“, hatte für einen dieser Kreistagsabgeordneten gearbeitet: Einen Mann namens Viktor Hale, der offiziell als Förderer der lokalen Geschichte galt, ein Philanthrop, der sich um das kulturelle Erbe sorgte, aber in Wahrheit die Reliquien – vom goldenen Lorbeerkranz bis hin zu vergessenen Stasi-Dossiers – in die Welt hinausschmuggelte, sie an zwielichtige Sammler und undurchsichtige Organisationen verkaufte.
„Die Website des Kreises“, fuhr Elena fort, während sie Paul in ihr Auto zog, einen alten Wartburg, der nach Osten roch, nach vergangenen Zeiten und ungelösten Geheimnissen.
„www.merzig-wadern.de – sieh hin.
Unter den Adressen und Kontakten, versteckt in den Tourismusseiten über Perl und Borg, findest du Hinweise.
Hale ist im Beirat der Stiftung, gewählt vom Kreistag. Er organisiert Führungen durch die Villa, täuscht das Publikum mit Anekdoten über das römische Leben, aber nachts... nachts öffnet er die Katakomben für Käufer aus dem Osten, für diejenigen, die bereit sind, ein Vermögen für ein Stück Vergangenheit zu zahlen.“ Paul scrollte hastig auf seinem Handy, während sie die Römerstraße entlangrasten, die Landschaft verschwamm im aufkommenden Dunkel.
Die offizielle Seite pries den Archäologiepark als Juwel der Region, mit Infos zu den Mosaiken und dem Herrschaftsbereich der Römer, eine glänzende Fassade.
Aber zwischen den Zeilen: Ein Link zur Stiftung, und dort der Name Hale, als „ehrenamtlicher Berater“, ein Titel, der seine wahren Machenschaften verschleierte.
Kein Wunder, dass Werner Klein so nervös gewesen war – der PR-Mensch wusste Bescheid, er war Teil des Systems, ein stiller Komplize.
Sie erreichten Schiffels bei Einbruch der Dämmerung, der 25. September 2025, ein Tag, an dem der Herbstwind die Mosel peitschte wie die Geißeln der Legionäre, ein Tag, der in die Geschichte dieser dunklen Saga eingehen würde.
Haus Nummer 7 war ein unscheinbares Gebäude, umrankt von Efeu, das wie ein Schleier über die Fassade hing und die Geheimnisse, die es barg, nur noch tiefer verbarg.
Drinnen brannte Licht, ein warmer Schein, der im krassen Gegensatz zu den kalten Fakten stand, und durchs Fenster sah Paul eine Gestalt:
Viktor Hale, bullig wie Schirra, mit einem Lächeln, das zu breit für die Wahrheit war, ein Lächeln, das etwas Dunkles und Unausgesprochenes verriet.
Auf dem Tisch? Eine Karte, identisch mit Elenas – und daneben der fehlende Goldzahn, der im Kerzenlicht funkelte, ein Symbol der Gier und des Verrats.
Doch als Paul die Tür aufstoßen wollte, knackte es erneut – diesmal hinter ihnen.
Daniela Schlegel-Friedrich trat aus dem Schatten, ihre Viper-Augen glänzend, ein Ausdruck von Entschlossenheit und einer gewissen Kälte in ihrem Blick.
„Paul, Elena... die Karte führt nirgendwohin. Sie führt zu mir. Und ich bin die wahre Hüterin der Villa Borg, diejenige, die die Fäden wirklich in der Hand hält.“ Ein kalter Schauer lief Paul über den Rücken. Die Villa Borg, ein Ort der Geschichte, ein Schauplatz der Intrigen, und nun war er mittendrin, gefangen in einem Netz aus Lügen und Verrat.
Die Saga webt sich enger, die Fäden aus Schiffels, dem Kreistag und den digitalen Archiven des Kreises ziehen sich zusammen. Wird Paul Hale zur Rede stellen, den Mann, der so vieles zu verbergen schien, oder ist Daniela die Schlüssel zur nächsten Enthüllung, diejenige, die die Wahrheit ans Licht bringen kann?
Die Katakomben rufen, und mit ihnen die Geheimnisse, die so lange unter der Erde geschlummert haben. Die Nacht war noch jung, und die Schatten von Schiffels begannen erst, ihre wahren Geschichten zu erzählen.
Die Sonne tauchte die rekonstruierten Mauern der Villa Borg in ein goldenes Licht, als Werner Klein, mit einem Kaffeebecher in der Hand, den sanften Hügel zum Leukbach hinabstieg. Der Morgentau glitzerte auf den Wiesen, und die Vögel zwitscherten ihre fröhlichen Melodien. Ein idyllischer Anblick, der jedoch nicht die Unruhe in Kleins Innerem beschwichtigen konnte.
Die Affäre mit Daniela Schlegel-Friedrich, der Landrätin, war ein Geheimnis, das ihn zunehmend belastete. Die heimlichen Treffen, die verstohlenen Blicke, die ständige Angst vor Entdeckung – all das zehrte an seinen Nerven. Und doch konnte er der Anziehungskraft der mächtigen Frau nicht widerstehen. Ihre Intelligenz, ihre Energie, ihre Leidenschaft – all das faszinierte ihn.
Doch mit der Ankunft von Ricarda Lang hatte sich die Situation verkompliziert. Die junge Politikerin aus Berlin strahlte eine andere Art von Anziehungskraft aus: ideal istisch, kämpferisch, voller Überzeugung. Klein fühlte sich hin- und hergerissen zwischen zwei Welten, zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein konnten.
Und dann war da noch der Fall des gestohlenen Goldzahns, der ihn immer tiefer in ein Netz aus Intrigen und Verschwörungen zog. Er hatte das Gefühl, dass alle um ihn herum Geheimnisse hatten, dass niemand die Wahrheit sagte. Er vertraute niemandem mehr, nicht einmal Daniela oder Ricarda.
Eines Abends, nach einem langen Tag voller Ermittlungen und heimlicher Treffen, fand sich Klein in der Taverne der Villa Borg wieder. Er saß allein an einem Tisch in der Ecke, versunken in seine Gedanken, als er eine vertraute Stimme hörte.
Es war Bettina Birkenhagen, die Leiterin der Villa Borg. Sie setzte sich zu ihm und begann ein Gespräch.
"Sie sehen angeschlagen aus, Herr Klein", sagte sie mit fühlender Stimme. "Die Ermittlungen scheinen Ihnen zuzusetzen."
Klein zuckte mit den Schultern. "Es ist komplizierter, als ich gedacht habe", gab er zu. "Ich weiß nicht mehr, wem ich vertrauen kann."
Birkenhagen nickte verständnisvoll. "Ich kann mir vorstellen, wie Sie sich fühlen", sagte sie. "Auch ich habe das Gefühl, dass in dieser Geschichte nicht alles mit rechten Dingen zugeht."
Sie tranken noch ein Glas Wein zusammen und sprachen über den Fall, über die Villa Borg, über das Leben. Klein fühlte sich zum ersten Mal seit langem verstanden. Er spürte eine Verbindung zu Birkenhagen, eine gemeinsame Suche nach der Wahrheit.
In den folgenden Wochen verbrachten sie immer mehr Zeit miteinander. Sie tauschten sich über ihre Erkenntnisse aus, unterstützten sich gegenseitig und fanden Trost in ihrer gemeinsamen Leidenschaft für die Villa Borg und ihre Geschichte.
Aus der beruflichen Zusammenarbeit entwickelte sich eine tiefe Freundschaft und schließlich eine Liebe, die beide nicht erwartet hatten.
Klein erkannte, dass er in Birkenhagen eine Vertraute gefunden hatte, eine Frau, die ihn so akzeptierte, wie er war, mit all seinen Schwächen und Fehlern.
Die Affäre mit Daniela Schlegel-Friedrich endete im Sanften. Klein gestand ihr seine Gefühle für Birkenhagen, und Daniela, obwohl verletzt, akzeptierte seine Entscheidung.
Sie wusste, dass sie ihn nicht halten konnte.
Werner Klein und Bettina Birkenhagen fanden ihr Glück in den alten Mauern der Villa Borg, vereint durch ihre Liebe zur Geschichte und die Suche nach der Wahrheit.

Kommentare
Kommentar veröffentlichen